6 Monate Meerweh-Reise – ein kleines Zwischenfazit

by Basti
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Wir sind nun tatsächlich schon 6 Monate unterwegs auf unserer Meerweh-Reise und haben es noch keine Minute bereut.

Unsere Reise besteht aus einer guten Mischung aus Sightseeing in Städten und Touren in der Natur, auch abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Zu Beginn waren wir sehr schnell unterwegs: fast jeden Tag ein anderer Ort, oder zumindest jeden Tag ein anderer Ausflug. Je länger wir unterwegs sind, desto langsamer wurden wir – zwischendurch braucht man einfach auch Zeit zum Leben, Entspannen, und Nichtstun.

Superlativen und Naturerlebnisse

Im vergangenen halben Jahr haben wir Österreich, Italien, Frankreich, Monaco, Spanien und Portugal besucht und Unmengen an Eindrücken gesammelt. Dabei waren auch einige Superlativen wie Europas größtes Hochplateau (Seiser Alm), Europas südlichster Punkt (Tarifa), Europas einzige Wüste (Tabernas), Europas Grand Canyon (Verdon-Schlucht) sowie unzählige Weltkulturerbe-Städten wie die Brücke von Avignon, die Sagrada Familia und die Alhambra, um nur einige zu nennen.

Camping heißt auch immer „draußen sein“ und so hatten wir auch einige besonders beeindruckende Natur-Erlebnisse: Geier in der Verdon-Schlucht, Flamingos im Ebro-Delta, wild lebende Affen in Gibraltar, heiße Quellen in Montanejos, und die Felsenküste der Algarve.

Abseits der Touristen-Pfade

Oft hat uns Geocaching zu Orten geführt, die nicht unbedingt im Reiseführer stehen. z.B. zu den Wassermühlen bei Nirja, den verstrahlten aber schönen Strand von Palomares, zum Dorf der Dothraki, zum Urban Street Art Dorf Fanzara, zu verlassene Minen oder zur Brücke des Lächelns.

Begegnungen

Natürlich haben wir unterwegs viele andere (Langzeit-)Reisende getroffen. Zwischen den beiden Klassikern – Rentnern, die im warmen Süden überwintern, und ‚Vanlifern‘ Anfang 20 im selbst ausgebauten Kastenwagen – gab es noch viele andere nette Begegnungen. Angefangen beim Studentenpärchen, das nur mit Zelt unterwegs ist, über den dauerbekifften Surfer aus Holland, bis hin zu alleinreisenden Frauen auf Selbstfindungstrip, Dauercampern im Luxus-Mega-Camper und Offroad-Campern unterwegs im umgebauten Unimog.

Fazit

6 Monate unterwegs, das sind 180 Tage Leben auf ca. 8m2. Was wir uns noch vor 2 Jahren in unserer 90m2 Wohnung nicht vorstellen konnten, klappt bestens und man merkt, wie wenig man doch eigentlich braucht. Aber was braucht man schon wirklich, wenn man zum Meeresrauschen einschläft und mit Blick auf den Atlantik aufwacht?

Wir sind uns einig – es werden MINDESTENS! 180 weitere Tage Meerweh-Reise.

Statistik

Vom 07. Oktober 2023 bis 07. März 2024

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