Costa Brava

by Basti
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Wir fahren an der Costa Brava Richtung Süden. Die Küste ist nicht brav, sondern brava (span. wild), aber wunderschön.

Frühstück mit Aussicht

Die Aussicht auf unserem letzten Stellplatz war nicht wirklich schön, also suchten wir uns eine bessere Aussicht für unser Frühstück. Von Sant Feliu de Guíxols aus ging es immer entlang der kurvenreichen Küstenstraße, die spektakuläre Aussichten auf das azurblaue Mittelmeer und die zerklüfteten Klippen bietet. Hoch über dem Meer ließen wir uns das Frühstück schmecken.

Tossa de Mar

Nach einem kurzen Abstecher nach Lloret de Mar (nur mal schauen), flüchteten wir in das beschauliche Tossa de Mar. Dort sind netterweise in der off-season alle Parkplätze kostenlos, so dass wir uns zu einigen Wohnmobilen auf einem größeren Parkplatz gesellten. Von dort hatten wir es nicht weit zum Strand und zum Villa Vella, der mittelalterlichen Altstadt.

Ein Rundgang durch Tossa de Mar ist wie Zeitreise, und jeder Schritt offenbart neue Facetten der Stadt und der Küste. Wir verloren uns gerne in den Gassen und dem Auf-und-Ab der Treppen der Altstadt. Die alten Stadtmauern umfassen ein Labyrinth von Kopfsteinpflasterstraßen und engen Gassen, die von weiß getünchten Häusern gesäumt sind. Unser Weg durch die Altstadt führte zu einer Statue von Ava Gardner vorbei, die die Hauptrolle im 1950 hier gedrehten Film „Pandora und der fliegende Holländer“ spielte. Wenn man den Info-Tafeln glauben darf, hat dieser Film den Tourismus nach Tossa de Mar und an die ganze Costa Brava gebracht.

Ganz oben auf der Klippe thront der Leuchtturm, bei dem es zu unserem Glück auch ein Café gibt. Hier blieben wir mehrere Stunden bei Bier, Sangria und Oliven und schauten aufs Meer und die Küste. Genau für solche Augenblicke machen wir diese Meerweh-Reise.


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