Malmö und Südschweden

by Basti
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a van parked next to a body of water

Die Brücke – Øresundsbron

Wenn man auf dem Landweg nach Schweden möchte, muss man über die knapp 8 km lange Öresundbrücke (Øresundsbron) zwischen Dänemark und Schweden.

Viele Camper nutzen Fähren, um nach Skandinavien zu kommen. Für uns war aber klar, dass wir über „Die Brücke“ fahren wollen. Grund: „Die Brücke“ ist auch der Titel einer dänisch-schwedischen Krimi-Serie und für uns eine der ersten Serien, die wir uns gemeinsam angesehen haben. Das Erlebnis, über diese riesige Brücke zu fahren, wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die Landesgrenze liegt übrigens genau auf der Brücke.

Malmö

Unser erster Halt in Schweden war ein Parkplatz von dem wir einen traumhaften Blick auf die Brücke hatten. Danach fuhren wir auf einen Stellplatz etwas außerhalb von Malmö, von wo wir mit den Fahrrädern auf den gut ausgebauten Fahrradwegen nach Malmö radelten. Da es ein Samstag war, erwarteten wir in der Innenstadt den Trubel, den wir von der Frankfurter Zeil gewohnt sind. Weit gefehlt – es waren zwar viele Leute unterwegs, aber irgendwie ging es sehr ruhig und entspannt zu.

Ein paar Geocaches führen vorbei an einigen Kunstwerken wie der Knotted Gun (Non Violence) durch die Altstadt (Gamla Stan) zu dem großen Rathaus aus dem 16. Jahrhundert und dem belebten Platz Lilla Torg mit vielen historischen Gebäuden, in denen Restaurants und Cafés untergebracht sind.

Auf dem Rückweg fuhren wir noch am Turning Torso vorbei, einem in sich verdrehten Hochhausturm, der von nahem noch beeindruckender ist als aus der Ferne.

Malmö, mit seiner Entspanntheit und dem Mix aus historischen Gebäuden und moderner Architektur, hat uns sehr gut gefallen.

Schwedische Ostseeküste und Seeidyll

Nach dem Sightseeing ging es erst mal an die Südküste nach Smygehuk, dem südlichsten Punkt von Schweden. Von dort aus tingelten wir erst mal die schwedische Ostseeküste entlang. Unterwegs bestaunten wir die bei Simrishamn Steinritzungen aus der Bronzezeit.

Schließlich fanden wir auch unseren ersten „echt schwedischen Stellplatz“: mitten im Wald, an einem kleinen See. Hier war es so ruhig und idyllisch, dass wir einfach zwei Tage blieben und die Natur um uns herum genossen.

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